Der diesjährige Rosenmontag war entweder so eine krasse Party, dass wir sie alle kollektiv vergessen haben - kurze Pause für den Tusch - oder aber: ausgefallen, wegen: ist nicht. Vermutlich eher zweiteres, so partylos wie die letzten Monate waren.

Nichtsdestotrotz bleiben uns ja die verwackelten Fotos vom letzten Jahr und die Planungen fürs nächste Mal. Wir starten mit dem Recap des letzten Jahres:

v.l.n.r.: das Krümelmonster, la France, ein Kölsche Jong und eine Wiesbadener Polizei-Spezialeinheit

Unsere Kostüme waren gut und weniger gut geeignet, um in der S-Bahn unerkannt zu bleiben, aber wer nach Mainz fährt (Helau Meenz!), fällt auf der anderen Rheinseite verkleidet ja quasi weniger auf als unverkleidet.

Profi-Tipp fürs nächste Mal: Essbares als Kostüm-Teil ist sehr zu empfehlen, so hat man immer einen Snack dabei. Und wenn die Kolleg:innen mal nicht so schnell arbeiten, wie man selbst das gerne hätte, ist eine Pistole am Bein auch sehr praktisch - selbstverständlich mit Munition aus Schaumstoff.

Berliner, Kreppel, Krapfen - diese Naschereien haben ungefähr so viele Namen wie die fünfte Jahreszeit selber. Alle eint, dass man beim Abbeißen nicht durch den Mund atmen sollte und dass die Füllung immer am anderen Ende rausquetscht. Der wahre Genuss liegt wahrscheinlich in der Klebrigkeit, so wie bei vielen Leckereien.

Und Kreppel schmecken immerhin auch im Home Office, womit wir dann auch beim diesjährigen Rosenmontag wären: eher Montag als rosig. Kreppel, Kostüme und Videocalls haben uns über diese ruhige Session hinweggetröstet.

Bei allem Klamauk wollen wir an dieser Stelle an die Mordopfer des rassistischen Anschlags von Hanau vor einem Jahr erinnern: Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar & Kaloyan Velkov.